Grundmodul

Bild Grundmodul offenDas Grundmodul enthält die Basisbestandteile zum weiteren Aufbau des Universellen Prüf- und Ladegerätes. Hierzu wurde ein 12“ breites Einschubmodul mit 4 HE und Gehäuse mit Tragegriff verwendet. Von der Rückseite ist eine Aluplatte mit dem Netzteil für den Ladeteil mit 220VA Ringkerntransformator (2*15V/ 7,5A Parallelschaltung), einem Gleichrichter sowie dem Kaltgerätestecker mit integriertem Netzschalter für 220V Anschluss eingebaut. Eine 12V Hochstromverbindung (KFZ Steckdose) versorgt die Ladeelektronik im "Feldbetrieb" mit Spannung. Durch den angebrachten Tragegriff kann die Vorderseite etwas nach oben aufgestellt werden und bequem bedient werden. Da für den 12V Anschluss von der Autobatterie eine Steckdose eingebaut wurde, muss das verwendete Ladekabel unbedingt nochmals eine eigene Sicherung besitzen, da sonst im ungünstigsten Fall ein Kurschluss bei eingestecktem Kabel in die Zigarettenanzünderdose das Versorgungskabel verschmelzen kann. Passende Stecker mit integrierter Sicherung gibt es aber z.B. bei Conrad und Reichelt.

Die Siebkondensatoren sind direkt auf die Rückseite der 31 Poligen Steckverbinder gelötet.  Der Temperaturfühler für die Lüftersteuerung ist auf einer winzigen Platine über dem Kühlblech angeschraubt. Die Temperaturregelung ist als blaue Lochrasterplatine zu erkennen, sie soll noch an die rechte Gehäusewand angeschraubt werden, und die Trimmer sind dann durch passende Löcher in der Rückwand von außen zugänglich.

Die 4 Steckplätze an der linken Seite sind für Ladereinschübe vorgesehen. Nur an diesen Plätzen erreicht sie der kühlende Luftstrom, außerdem musste die Verkabelung entsprechend kräftig ausgelegt werden. An dieser Stelle kann natürlich keine Busplatine verwendet werden, da der Luftstrom zwischen den Kabeln hindurch auf den Kühlkörper gelangen muss. Die restlichen Steckplätze sind derzeit noch nicht vergeben, hier sollen später noch weitere Einsteckkarten folgen.

Die Schaltung selbst enthält keine Überraschungen, angesichts der hohen Ströme sollte jedoch auf eine adäquate Verkabelungsdicke und Lötqualität geachtet werden.

Hier der Schaltplan des Grundmodules:
Schaltplan Grundmodul mit Lüftersteuerung

Der Wert des Potis P1 ist etwas von dem eingesetzten Lüfter, bzw. dem benötigten Anlaufstrom abhängig. Bei mir hat es einen Wert von 100 Ohm. Gegebenenfalls muss etwas experimentiert werden. Ein Layout habe ich nicht vorgesehen, bei mir wurde die Schaltung auf einen Rest Lochrasterplatine aufgebaut.
Noch einen Tipp zu dem Temperaturfühler: Ich habe über jeden Kühlkörper einen separaten Fühler montiert (wie im Schaltplan als alternative eingezeichnet), da so eine übermäßige Erwärmung bei nur einem aktiven Ladegerät vermieden wurde.

Hier die Stückliste
 

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